Ab Montag auf neuem Geläuf

BSG zieht nach Babelsberg um

Ab Montag sind wir Neu-Babelsberger. Denkt daran, dass die Trainingseinheit ab jetzt in Babelsberg, Karl-Liebknecht-Stadion stattfindet und 1h später, also um 20 Uhr beginnt.

Abschiedsgala in der "Brille und Bauch"-Arena

Nach 5 Jahren gehen für die BSG Spielverständnis am Montag nach dem Training die Lichter in der "Brille und Bauch"-Arena aus. In den 5 Jahren war uns die BBA Heimstadt, Austragungsort für Spitzenspiele der Freizeitliga, Zentrum interkulturellen Fussballlebens und mehr. In Erinnerung bleiben uns unzählige Schürfwunden, Außenbandrupturen und Hochleistungsballsport bis zur Bewußlosigkeit (nicht war Claus ;-)

Bevor wir uns aber am 2.1. mit guten Vorsätzen im schönen Babelsberg treffen, findet am Montag abend 19 Uhr das letzte Benefizspiel "gelb gg. bunt" statt und wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung. Wer noch ein letztes gemütliches Training miterleben möchte, sollte pünktlich erscheinen, denn ab 20 Uhr wird er Grill angeheizt und neben dem bekannten "Bier danach" gibt es morgen zusätzlich Würstchen und Kartoffelsalat.

Wenn im Kiez die Lichter ausgehen

Gelungener (Nachhole)-Start in die neue Freizeitligasaison

Ein Gastspiel auf der Scholle ist für die BSG Spielverständnis in vielerlei Hinsicht immer wieder ein Ereignis von ganz besonderem Reiz. Nur wenige Schritte vom kreativen Mittelpunkt* des Stadtteils entfernt, liegt die Heimat der dritten Mannschaft unserer Patenbrigade vom SVB 03, die Heimat aufstrebender Nachwuchs-Talentschmieden wie SV Concordia Nowawes 06 und so ganz nebenbei das Geläuf des UFK "sans merci".

In Ermangelung einer Wochendendschönwettermannschaft seitens BSG Spielverständnis wurde das Eröffnungsspiel der laufenden Freizeitligasaison zum ersten Nachholespiel der Saison. Bringt man jedoch die zwei bereits absolvierten Partien wieder in die richtige Reihenfolge, kann man von einem glanzvollen Start in die neue Saison berichten - ein gelungenes 7:4 ganz ohne Schiris, Bänderrisse und leider auch Licht.

Das Rückgrat der Partie bildete wieder das bewährte Team Robert/Christoph, die von Ihren Positionen im Tor und und direkt davor das übrige Orchester großartig dirigierten und einzelne Talente zu erfolgreichen Soloeinlagen mit Torgarantie  inspirierten. Während der Keeper der Gastgeber noch darüber nachdachte, auf welchen physikalisch-klimatischen Gesetzmäßigkeiten das wunderbare Tor von René direkt aus der rechten Ecke beruhte und wie dieses Phänomen im Rahmen der künftigen Dissertation wissenschaftlich zu belegen wäre, marschierte die BSG munter weiter auf die nächsten Tore (und Andreas auf den nächsten Getränkestützpunkt) zu.

Nachdem die Motivationsdrinks zu Beginn der zweiten Halbzeit die Reihen der Gäste erreichten, fiel den Protagonisten der BSG das letzte Blei von den Fußsohlen. In einem munteren Aufspiel folgten die Tore 4 bis 7, bis es plötzlich und unerwartet hieß:

"Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für Euch zu gehn.
Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette
und ein letztes Bier im Stehn."

Zunächst fühlten wir uns wie bei unserem einstigen großen Auftritt am 15. September 1982, als ein Stromausfall zum Abbruch des UEFA-Cup-Erstrundenspiels zwischen AEK Athen und dem 1. FC Köln führte - am Ende akzeptierten wir die Realität und einen klaren und verdienten Sieg.

UFK Sans Merci - BSG Spielverstaendnis 4:7
Der Kader: Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, Jakobus der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon Kananäus, Judas Iskariot
Getränke: Getränke auf Rädern,NL Erfurt

* Rudolf-Breitscheid-Str. 74

Saisonauftakt mit Hindernissen

Einer gegen alle - alle gegen einen

Viel spannender wäre es heute, den Spielbericht aus Sicht der Gastmannschaft zu schreiben. Der Bericht würde sich von Highlight zu Higlight hangeln, getragen von der unbändigen Energie die Michendorfs #8 über das Spielfeld trieb und damit das Spiel fast im Alleingang entschied.

Aus dem Blickwinkel der gestrigen Patchwork-Mannschaft aus dem Potsdamer Süden sah das anders aus. Bereits im Vorfeld taten sich die Recken um Keeper Kay schwer, überhaupt eine geeignete halbswegs Aufstellung zu finden.

Um so schwerer war dies, fehlten doch bewährte Stammspieler für die so wichtigen Positionen, gerade im Mittelfeld. So blieb nichts anderes übrig, als mit dem vorhandenen "Material" das Beste herauszuholen - und das ist gelungen, denn von der historischen Niederlage mit 24:1 seinerzeit gegen JC alpha war man auch nach 80 Minuten weit entfernt - trotz zweimaliger Schützenhilfe von Keeper Kay, der noch immer schneller seinen Gegner anschießt, als sein Schatten.

Fazit: Schuster bleib bei deinen Leisten - heißt auf Fussballerdeutsch soviel wie "ey Alter bleib uff Deiner Position oder geh vom Feld. Wer keeene Puste mehr hat, wechselt jefälligst, aber hopp!" Schiris im Sturm gibt´s nur bei der BSG, helfen aber auch nicht weiter. Trainingslager im fernen Singapur zahlt sich auf Grund der zu unterschiedlichen klimatischen Voraussetzungen mal wieder nicht aus.

Aufstellung: Per Plex, Max Mustermann, Andi Wand, Heck Tor, Ben Derris, Peter Silie, Hans A. Plast,

Kaltgetränke: René

Literaturempfehlungen:

Abgebrannt

Abgebrannt ist diesmal nicht der SVB 03, der hat ja auch Dank der Spenden einiger BSG-Mitglieder wieder volle Kassen für die kommende Saison und auch nicht die Internationale Grundschule, die dieses Schicksal bereits am alten Standort in Babelsberg erleiden mußte. Diesmal traf es das Heim unseres Mitstreiters Uwe in Borkwalde. Damit Uwe zumindest wieder am Training teilnehmen kann und ein bisschen auf andere Gedanken kommen kann (wer will schon den ganzen Tag Fragebögen von Versicherungen ausfüllen) spendet die BSG einen Trikotsatz aus dem noch vorhandenen Pool. Feierliche Übergabe ist am Montag abend zum Training.

Wer Uwe unter die Arme greifen will, kann ihn via Facebook kontaktieren.

 

 

Verständnisfragen

BSG verliert unglücklich das Abschiedspiel aus der Freizeitliga

Eigentlich sollte es eine pompöse Abschlussgala werden, mit der sich die BSG aus der laufenden Saison der Freizeitliga verabschiedet. Ein Sieg sollte es werden, Feuerwerk, Chearleader, Grillwurst, Freibier und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm  - alles war längst organisiert und das ARD Dreamteam Delling/Netzer schon unter Vertrag und dann das: Des Ehrenspielführers Terminkalender ist nicht up to date und plötzlich ist alles anders.

Aber nun schön der Reihe nach. Der Abend begann mit einem Einverständnis (besser ein Zugeständnis) an die Gäste des UFK, am heutigen Abend das Freizeitligaspiel BSG - UFK auszutragen. Für die BSG kam das überraschend, denn ursprünlich ging man von einem Termin Ende Mai aus. Da aber offenbar zwei Terminlisten in der Freizeitliga kursieren und die BSG durchaus in Mannschaftsstärke trotz anfänglichen Regens auf dem Platz zusammen traf, entschied man sich, das Spiel auszutragen.

Sehr schnell wurde aus der BSG Spielverständnis die BSG Mißverständnis. Einzig Robert schien von seiner "Aluhütte" aus das Spiel im Überblick zu haben und konnte das Allerschlimmste, eine zweistellige Niederlage verhindern. Die Metamorphose nahm ihren Lauf und aus der BSG Mißverständnis wurde die BSG Unverständnis, als kurz vor Schluss in der ansonsten überaus fairen Partie Superstar Claus vom Platz getragen werden mußte, nachdem einer der Gegner seinen Fuß auf Claus´ Sprunggelenk parkte.

Doch auch diese Niederlage ändert nichts am Selbstverständnis der BSG - gemütliches Kicken nach Feierabend und gepflegte Gespräche bei Tabak und Bier stehen weiterhin im Mittelpunkt der Unabsteigbaren aus 14473.

 

 

Die glorreichen Sieben

(K)ein Grund zur Freude

Vorweg – die Niederlage der BSG ist für die Kanzlerin kein Grund zur Freude. Erleichterung, dass sich die BSG so tapfer geschlagen hat ja, ein Grund zur Freude – NEIN.

Ein 12-köpfiges Einsatzkommando der LOK-Potsdam-Streitkräfte, das geheimnisumwobene "Team C", dessen Existenz bis zum heutigen Tage nie offiziell bestätigt wurde, und mitgereiste 19 neutrale Beobachter (darunter weiblich Offiziere) erschienen pünktlich 19:00 Uhr in der Templiner Vorstadt (ein Stadtteil eines beliebten Touristenortes und ehemaliger Standort der britischen und amerikanischen Streitkräfte (bis 1990) und jetzt medienstrategisches Propagandazentrum Europas (Friede Springer, Matthias Döpfner, Kai Dickmann, CICERO, RBB, PNN, MAZ…) ).

Sieben gut getarnte BSGler gaben noch vor Kampfbeginn, nach Einspruch der Gäste, freiwillig Ihre Tarnkleidung auf und borgten sich vom Nachbarplatz gelbe Leibchen, um Ihre ebenfalls rotfarbigen Nickis damit zu überdecken. So waren Feind und Freund für jeden klar erkennbar und das Spiel mit Sturm, Verteidigung, Deckung, Foul, Sieg, Niederlage, Gewinner, Verlierer, Richter, Spielführer, Strafstoß und Waffenstillstand (Pause) konnte beginnen. Von der Kampfhandlung selbst gibt es nicht viel zu berichten und Bilder werden nicht freigegeben. Die Presseabteilung hat folgendes erklärt: Der spätere Verlierer ging 1:0 in Führung. Die mit chirurgischer Präzision durchgeführten Gegenschläge sorgten jedoch noch vor der Pause für ein klares 1:3. Ein ordentlicher Kampf mit Treffer 2 ließ das Spiel zwischenzeitlich noch einmal knapp aussehen. Am Ende setzte sich die Truppenstärke durch. Die Schützen sind namentlich nicht bekannt. Aber wie sagte schon Charles de Gaulle "Nous avons perdu une bataille, pas la guerre!". In diesem Sinne.

Truppe: Schiri, Kasten Bier, Torwart, Abwehrspieler 1,2,3 Stürmer 1,2,3

Mabiha Enoblad neutraler internationaler Berichterstatter