Schönheit geht vor Wahrheit

 

Ab 4. März wieder Freiluft

 

Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Die Schönheit nicht in der Halle. Ab  Montag, 4. März, kehrt das alte Glück zurück und die BSG begibt sich zurück ins Freilufttraining.

 

Wie gehabt – immer Montag – immer 20 Uhr – immer mit Bier danach!

 

Nachtrag:
Bitte kümmert Euch um Deckung – Eures Konto: Mitte März werden die Mitgliedsbeiträge 2013 eingezogen.

 

 

 

Altherrenkick

 
BSG verliert gegen „w.k.a.a.“ 

 

Sie können doch nicht anders. Wenn der Westen Potsdams zum ersten Mal in den Osten Potsdams kommt und der Westen dem Osten sein Spiel aufdrückt, dann geht die erste Runde an den Westen. Das muss man neidvoll anerkennen, das können die einfach besser!

 

Parallelität zum Spiel Burghausen gegen Babelsberg. Nach wenigen Minuten stand es drei zu null. Zur Halbzeit dann schon sieben zu eins - dank eines Treffers von Kay nach schöner Vorarbeit von Guido.

 

Die Devise lautete nun: Bloß nicht zweistellig und das Torverhältnis retten. So sollten der BSG noch zwei Treffer gelingen - und w.k.a.a. ebenfalls. Was bedeutete - die zweite Halbzeit endete patt.

 

Babelsberg hat die zweite Halbzeit 1:0 gewonnen, Punkte gibt es dafür nicht.

 

Anzumerken bleibt, dass ich selten so ein friedliches und freundliches Gekicke in unserer Freizeitligageschichte erlebt habe.

 

In Berlin spielte zur gleichen Zeit die Hertha gegen Pauli 1:0.

 

 

wir-können-auch-anders Potsdam gegen BSG Spielverständnis Potsdam: 9:3

Aufstellung: Robert – Hektor – Andreas – Mike – Steffen – Markus – Kay – Guido – ­ André 



Getränkeservice: Hektors „Linksdrehende Weltfußballergerste“

"Hektor, er ist der Star einer starlosen Mannschaft" (Béla Réthy)

 

Das BSG-Journal tunnelBlick heute mit dem "Exklusinterview des Monats"

 

Unsere Kinderministerin und siebenfache Mutter, Frau Dr. von der Leyen, durfte unseren Thomas F. Hektor zu einem Interview treffen - tunnnelBlick war dabei.

 

Sehr geehrter Herr Hektor. Schön, dass Sie mir die Gelegenheit geben, Ihnen ein paar Fragen zu stellen. Wir stehen hier mit einem Bier in der Hand vor Ihrem Auto: Da fällt mir schon Ihr Nummernschild auf - hat die Buchstabenkombination eine Bedeutung?

 

tfh: Sie meinen das "M"?

 

uvdL: Ja. (lacht laut, d.R.)

 

tfh: Das steht für München. Ich liebe die Bayern, die stehen noch für Werte.

 

uvdL: Haben Sie ein Beispiel für mich?

 

tfh: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Angst. Angst ist gut fürs Geschäft.

 

uvdL: Man sagt, Sie sind der beste Linksverteidiger der Liga?

 

tfh: Ja, das stimmt! Das ist unbestritten! Das wird aber nicht ausreichend gewürdigt!

 

uvdL: Was würden Sie sich wünschen?

 

tfh: Na, wenn Sie mich so fragen: Wissen Sie, der Maschmeyer von der ERGO, der darf die Ferres poppen. Der ist nicht der beste Linksverteidiger der Liga! Der ist mit Versicherungen reich geworden - Geld stinkt nicht. Das Statistische Bundesamt hat festgestellt, dass Hartz IV Empfänger ca. 25 Prozent der (meiner) Kohle für Versicherungen ausgeben: Vor was haben die eigentlich Angst?

 

uvdL: Sie weichen meiner Frage aus - was wünschen Sie sich?

 

tfh: Das endlich mal so ein beschissener Journalist schreibt: Hektor ist der beste Linksverteidiger der Liga! Das Stichwort lautet "Würdigung"!

 

uvdL: Sie spielen Kleinfeld in der Liga. Die BSG hat soeben 7 oder 8 zu 1 gewonnen. Haben Sie auch mitgespielt?

 

tfh: Ja, hinten links.

 

uvdL: Und? Wo waren Sie beim Gegentor?

 

tfh: Jetzt wollen mich wohl provozieren: Ein Spiel wird immer hinten links gewonnen! Blöde Kuh, Bande, Mutter, Sozi.

 

uvdL: Ich bin doch keine Sozi. Ich stehe für Werte - Kinder, Küche, Kleiderschrank. Scheiß Ossi!

 

tfh: Das muss mal raus. Gerade jetzt zum Jahrestag. Das gehört dazu.

 

uvdL: Entschuldigung! Ein Großteil meiner Kinder steckt gerade in der Pubertät. Das ist alles nicht einfach. Dann noch Ehefrau sein und nicht zu vergessen: mein Job. Ministerin unter Angela Merkel. Da investiert man schon ein paar Stunden im Monat und keiner würdigt es!

 

tfh: Da haben wir ja was gemeinsam (lacht leise, d.R.)

 

uvdL: Ich bin aber nicht die Ferres?

 

tfh: Egal! Linksverteidiger zu sein, bedeutet mehr als Geldverdienen! Linksverteidiger bedeutet, dass links keiner durchkommt. Verstehen Sie! Linksverteidiger bedeutet Jahreszeiten - Sommer, Herbst, Winter, Frühling. Frühstück, Mittag, Abendbrot. Das bedeutet Erde, Wasser und Himmel. Zucker, Salz und Pfeffer. Linksverteidiger bedeutet NOE Pedro Ximenez Viejo. Soll ich Ihnen noch das wahre Geheimnis meines Kennzeichen erzählen? Das "M" steht nicht für München, dass steht für Muschi. Das ist die Katze meiner Tante. Und das GV steht für LinksVerteidiger.  

 

 

Wenn Emotionen Pause machen

 

BSG erkämpft ein 3:3 gegen Eisenbahner-Sportverein "Lokomotive Potsdam e.V."

 

Laut Homepage des Eisenbahner-Sportvereins Lokomotive Potsdam e.V., hier kurz Lok genannt, sammeln sich dreizehn Sektionen im Verein. Neben vermeintlich harmlosen Sportarten wie Wandern, Schwimmen oder Tanzsport auch Karate und Kegeln. Aus welchen Sportarten die Kicker der Freizeitmannschaft rekrutiert wurden, lässt sich dabei nur erahnen. Aber warum eigentlich immer die Schuld eines hektischen und hoch emotional geführten Spiels auf den Gegner schieben? Ja, es wurde auf beiden Seiten gekegelt, wurden karateähnliche Kämpfe ausgeführt, dafür weniger getanzt, aber zumindest geschwommen in der Abwehr - bloß gewandert ist diesmal keiner, außer die Fans von Lok, zum Bier-weg-pinkeln...

 

Unsere Saison ist geprägt durch ein schnelles 1:0. Nach wenigen Minuten gelingt es André nach schönem Konter und konzentrierten Abschluss. Danach steht wieder ein Bollwerk vor unserer, endlich wieder in den Kasten zurückgekehrten Nummer Eins, heute im Originaltrikot von Oliver Reck und mit neuen Handschuhen (mit Innennähten), um mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Gesagt, getan: Claus schnappt sich den Ball, rennt und rennt  - und schießt: schön flach, oben rechts, unhaltbar, in das Eckige - 2:0.

Eigentlich ist das auch der Halbzeitstand. Selbst der kühnste Optimist von Lok glaubt nicht mehr an einen Treffer in Halbzeit eins – der Kasten der BSG ist einfach zugenagelt.

 

Wenn man aber denkt,

es fällt keins mehr,

kommt irgendwo

ein Selbsttor her.

 

Die Lokis sind erwartungsgemäß ein hartes Stück Brot. Es gibt ein Hauen und Stechen, Kratzen und Beißen. Was nicht überrascht, dass sie sich nicht hinten reinstellen: Lok mit nahezu achtzig Prozent Ballbesitz. Und die Betonmischmaschinen der BSG röhren.
Oder wie Passarella mal sagte: »Wenn man im Frack nicht gewinnen kann, muss man den Overall entstauben.«

Kurz nach Wiederanpfiff kombiniert Lok mit Erfolg. Ausgleich. Und siehe da – auch die BSG kann kombinieren: Ein herrlich herausgespieltes Tor, mit Rückpass Robert II von der Grundlinie auf André, und der sicher zum 3:2.  

Dann geht die Klopperei los:  „Jeder Zentimeter des Platzes wurde überwacht, und mit Repression bedacht.«

 

Noch ein unnötiges Tor von Lok und der Endstand ist hergestellt. Beide Mannschaften können gut damit leben. Dank der souveränen Leistung des Schiedsrichters sind keine Verletzten zu beklagen.

 

 

BSG Spielverständnis Potsdam gegen Lok Potsdam: 3:3

Aufstellung: Robert I - Andreas - Kay - Hektor - Mike - Christoph - Robert II - André - Markus - Claus - Guido

Pfeife: Dr. Uwi

Verpflegung durch "Generali-Flens" und "PDVSysteme-Brause"

Strategie ist alles

 

BSG verliert auswärts mit 2:2 gegen Blutgrätsche

 

 

»Die schönsten Tore sind die, bei denen der Ball schön flach oben reingeht« (Mehmet Yüksel-Scholl; BRAVO-Sport Goldener Otto 1996, 1997, 2000)

 

 

BSG Spielverständnis Potsdam gegen Blutgrätsche Michendorf: 2:2

Aufstellung: Leon - Kay - Steffen - Andreas - Franz - Christoph - Robert II - Hektor - Markus - André

Getränke: "Andi´s EchtSuperFlüssiges"

Besser ein Vorurteil als gar keine Meinung

 

Die BSG siegt am vierten Spieltag

 

Um wiederholt einen aktuell politischen Bezug in unsere Spielberichten zu packen, möchten wir vorab klarstellen, dass der Autor der Meinung ist: Bettina hat vor der Ehe mit Christian nicht als Prostituierte gearbeitet. Auch nicht während der Ehe. Also nie.

 

Wenn man bei Google in der Suchmaske „BSG Spielverständnis“ eingibt, dann schmeißt der Google´sche Algorithmus keinen weiteren Begriff dazu raus. Das bedeutet: Suchen die Internetnutzer „BSG Spielverständnis“, so wird bisher kein weiter Begriff wie „Escort“ oder „Prostituierte“ als Ergänzung vorgeschlagen - das soll schon was heißen!

 

Bei „Tom“ ist es anders, da kommen „tomtom“, „tom tailer“ und “tom cruise“. Bei „uwe“ kommt erst „uwe boll“ und dann „uwe seeler“. Bei „hektor“ in der Reihenfolge „living“, „hektoliter“ und „hectors reise“. Beim Ehrenspielführer kommt nur Mist: Da gebe ich jetzt solange „Ehrenspielführer BSG“ in die Suchmaske, bis unser ESF ganz oben steht.

 

Um es vorweg zu nehmen: Die BSG hat ihr Heimspiel gegen die Liganeulinge von der Tartanbahn mit 5:1 gewonnen - wegen ihrer Erfahrung. Als Torschützen haben sich der in Rot und mit Schienbeinschützern spielende Markus und André wie auch Guido eingetragen. 

Die in Ahorngelb spielenden Tartaner zogen sich die ersten Minuten zurück, um dann mutig nach vorn zu kombinieren. Mit so viel Talent soll die Zukunft ihnen gehören - die Gegenwart jedoch beschert der BSG den besten Saisonstart aller Zeiten. Das richtige Mittel bei nassen, künstlichen Rasen hieß: Schießen aus dem Halbfeld. So viel dann auch, fast aus dem Nichts, Mitte der ersten Halbzeit das 1:0 und mit dem Pausenpfiff das 2:0. In Halbzeit Zwo fielen in regelmäßigen Abständen Tore drei bis fünf, bevor unser Torwart den berechtigten Strafstoß für die Gäste mit seiner Aura in den Himmel lenkte. Der Ehrentreffer gelang den Tartanern kurz vor Schluss - musste nicht sein, war aber schön anzusehen. 

 

Dank des sympathischen, immer souveränen Schiedsrichters Marke "alte Schule" schrillte mal wieder eine Pfeife bei falschen Einwürfen durchs Karli, wurden Anfeindungen im Keim erstickt und verbale Entgleisungen robust gerügt. Gedankt sei dem Ehrenamt. 

 

 

BSG Spielverständnis Potsdam gegen Tartaner Potsdam: 5:1 

Aufstellung: Kay - Steffen - Tom - Bieber - Mike - Andreas - André - René - Markus - Guido - Claus

Verpflegung: "Kay´s antiparenterale Küstenbrause"

 

 

Eintagsflieger

 

BSG unterliegt auch gegen Neuseddin

 

Einhundertfünfzigtausend Euro – jede Woche, das die nächsten fünf Jahre: So viel zahlt Manchester City seinem Angestellten David Silva, nur dass der mit dem Ball tanzt.

 

45 Euro, alle sechs Monate – so hoch ist der Beitrag, den die BSG-Spieler entrichten müssen, damit sie gegen das runde Leder treten dürfen. Trotz seines fürstlichen Salärs darf Silva ganz bestimmt eines nicht: Nach jedem Trainings- und Punktspiel mindestens eine Flasche Bier trinken und Filterzigaretten rauchen.

 

Geld schießt Tore.  Wer demnach fürs Spielen zahlen muss, der bringt nicht die Voraussetzungen mit, um von einem Premier-League-Klub verpflichtet und fürstlich entlohnt zu werden. Ganz bestimmt muss auch der Gegner der BSG Spielverständnis vom dritten Spieltag Gebühren entrichten, aber eine automatische Angleichung der Spielstärke auf niedrigem Niveau bedeutet dies nicht. Gegen die Sportfreunde aus Neuseddin lagen die Potsdamer schon nach dem dritten Angriff zurück. Kay, der für Stammkeeper Robert im Tor stand, war machtlos gegen den Flachschuss ins linke untere Eck. In der Folge stand Spielverständnis dann sicherer, dennoch hatte die Abwehrreihe immer wieder Zuordnungsprobleme mit ständig rotierenden Angreifern.

 

Bis zum Seitenwechsel blieb es beim knappen Vorsprung. Die Potsdamer bekamen durchaus ihre wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich. Nur Pässe noch vorn wurden zu oft in die Mitte gespielt, sicheres Kombinationsspiel über die Flügel fand zu selten statt. Auch von den Gästen kam nun weniger, bis die dann doch ihr Torkonto nach einer sehenswerten Kombination erhöhten. Zwanzig Minuten vor dem Abpfiff schossen die Neuseddiner schließlich ihr drittes Tor. Zumindest den Ehrentreffer schafften die Platzherren, den Guido nach einer Standardsituation kurz vor dem Schlusspfiff erzielte.

 

Obwohl somit das zweite Punktspiel in Folge verloren wurde, kann die BSG mit dem Spiel zufrieden sein: Gegen die jungen, sehr laufstarken und technisch versierten Gäste wäre ein Sieg eine große Überraschung gewesen. Die drei Gegentore sind demnach durchaus als Erfolg zu bewerten. So holten die Neuseddiner auch in ihrem dritten Ligaspiel drei Punkte, während die Potsdamer nach nur einem Sieg und zwei Niederlagen im Mittelfeld verharren und sich nun nach unten orientieren müssen.

                                                       

 

BSG Spielverständnis Potsdam gegen Sportfreunde Neuseddin: 1 : 3

Aufstellung: Kay – Andreas – Mike – Steffen – Hector – Tom - Uwe – Robert – Claus – Christoph – Guido – Matthias

Getränkeservice: „Bartl & Dietzel - Bierimporte Ostmitteleuropa“