„Bitte versuche es später noch einmal“

 

Training am 6. Februar: Volle Halle trotz eingeschränkter Meinungsfreiheit

 

Chinas KP bevorzugt die Bezeichnung „Goldener Schild“, die BSG-Spitze verwendet den Universalbegriff „Wartungsarbeiten“. Und doch meinen beide Vereine dasselbe, nämlich Zensur. Während der eine BSG-Vereinsobere sich ins neutrale Österreich absetzt, schlummert der andere den freiwilligen Winterdämmerschlaf – nichts sehen, nichts basteln, nicht spielen; das Forum bleibt dabei geschlossen.

 

Nun gut, das einfache BSG-Volk weiß sich zu helfen – the great firewall of BSG muss weg: Das Forum wird zum Bulletin und wandert nach vorn auf die Startseite.

 

Thema: Halle am 6.2.

Benutzer: Anonym

Text: dabei, wer früher kommen will – ab 20 Uhr geht’s los!

Getränke: BLVdW bringt sie mit...

 

Hinweis: Das mit den Antworten und weiteren Einträgen verschieben wir - bis die Kollegen wieder aus Ausland und Schlafmodus angekommen sind, also die "Wartungsarbeiten" beendet haben...

 

 

 

Leck mich im Arsch!

Nach dem Spiel der BSG beim UFK sprach Sportplatzmoderator Dominik VVischer exklusiv mit Kay.

D.VV.: Vorab herzlichen Glückwunsch zum Auswärtssieg auf der Sandscholle gegen Studenten.

Kay: Danke!

D.VV.: Nach der klaren Heimniederlage war mit diesem Ergebnis nicht zu rechnen!

Kay: Mit was kann man heutzutage schon rechnen? Gestern waren die Renten noch sicher. Heute müssen wir uns um den Euro sorgen.

D.VV.: Scheiß Euro. Früher beim SFB war sowieso alles besser. Aber egal. Zurück zum Spiel. So einfach kann Fußball sein. Einfach für die Nummer 1 die Nummer 3 ins Tor und schon läuft es. Ist er wirklich so einfach? Der Fußball?

Kay: Ganz so einfach können wir uns das nicht machen. Es waren 7 Mann auf dem Platz. Dazu noch 4 Auswechselspieler. Die waren auch mal auf dem Platz. Dann waren es 4 andere Auswechselspieler. Nicht immer die Selben. Mal die vier und dann mal andere vier. Das hat wild gewechselt. Aber die Nummer 3 war immer auf dem Platz. Insofern haben Sie recht.

D.VV.: Darf ich eigentlich Du zu Sie sagen?

Kay: Ja gerne. Ich bewundere Dich und Deine Sendung „Sportplatz“ schon seit Jahren. Besonders die Beckmann sieht immer wieder richtig geil aus.

D.VV.: Zurück zum Spiel. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Herzlichen Glückwunsch zum Auswärtssieg auf der Sandscholle. 4 zu 7, dass hört sich nach vielen Toren an. Kann man sagen, dass heute das Spiel nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff gewonnen wurde?

Kay: Ja. (lacht (d. Red.)) Heute hat jeder Mannschaftsteil zum Erfolg beigetragen. Vor drei Tagen, bei der bitteren Heimniederlage, war das noch anders. Da hatten wir keinen Erfolg. Da konnte auch keiner etwas beitragen. Ich finde sowieso, „beitragen“ ist hier vielleicht auch der falsche Ausdruck. Das hört sich an wie „Beischlaf“. Und das hat mit Fußball nun wirklich nicht viel zu tun. Sagen die Einen.

D.VV.: Und was sagen die Anderen?

Kay: Das musst Du andere fragen. Ich kann mir dazu  keine Meinung bilden. Dazu verstehe ich vom Fußball zu wenig.

D.VV.: Ja, das geht mir auch so. Deshalb moderiere ich ja auch den Sportplatz beim SFB. Wie siehst Du Eure Chancen bei den nächsten Spielen.

Kay: Das hängt immer ganz von der Tagesform ab. Bei der 0:10 Niederlage haben wir 10 Tore innerhalb von 1/24 Tag bekommen. Wir trainieren einmal wöchentlich. Viele Spieler von uns gehen noch arbeiten. Sozusagen sind wir Freizeitfußballer.

D.VV. Deshalb spielt ihr ja auch in der Freizeitliga.

Kay: Ja genau. Das darf man nicht vergessen. Andere spielen außerhalb der Freizeit Fußball. Hertha zum Beispiel. Die spielen außerhalb der Freizeit Fußball. Obwohl das auch nicht immer stimmt. Die Zuschauer haben oft Freizeit, wenn Hertha spielt. Insofern sind die Zuschauer bei Hertha die Antipode. Bei uns haben alle Freizeit, bei uns gibt es keine Antipode.

D.VV.: Danke für das Gespräch.

Kay: Das war mein erstes Interview. Ich habe zu danken. Darf ich Dir noch einen Witz erzählen? Klingelt ein junger Mann bei seiner neuen Freundin an der Tür. Macht der Vater der jungen Frau die Tür auf. Sagt der junge Man „Guten Tag, mein Name ist Vischer, ich möchte Ihre Tochter zum vischen abholen!“ Darauf der Vater „Ich denke, Sie heißen Fogel?“ Darauf der junge Man verlegen. „Ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.“

„Tunnelblick – Das Fanmagazin“ - Ausgabe IV/10

Trotzdem Danke!

Selbsterfahrung als Schiedsrichter.

„Der Schiedsrichter sieht immer nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten Spielfelds. „Noch dazu beginnt die Augenbewegung erst nach 0,3 Sekunden – so lange braucht das Gehirn, um die Bewegung der Augen vorauszuberechnen“, erklärt Helmut Wilhelm. Während schneller Augenbewegungen wird die Wahrnehmung sogar ganz vom Gehirn unterdrückt – rund ein Zehntel der Spielzeit ist der Schiedsrichter also blind, so der Augenexperte“

Aber ist die Wahrheit überhaut gefragt? NEIN!

Der Schiri ist eigentlich nur ein Prellbock zwischen den Parteien. Und das ist auch gut so! Letztendlich muss er nur eine Entscheidung treffen, die Entscheidung, die die Spieler nicht fällen können, weil die Hormonlage es nicht zulässt. Wie die Entscheidung aussieht, ist völlig egal.

Und dem pöbelndem Fußvolk, ob Spieler oder Zuschauer, kann man nur mit Helmut Kohl kommen: „Alles Wanzen, alles kleine Wanzen“

Meine Selbstverpflichtung als Erfahrungsergebnis:

Ich werde in Zukunft den Schiedsrichter nicht mehr beschimpfen!  Und wenn doch, dann habe ich es  nicht so gemeint.

 S.G. Cas Tor

„Tunnelblick – Das Fanmagazin“ - Ausgabe III/10

heute: Regelkunde

Da beim kommenden Punktspiel der BSG ein Schichsrichterdebütant das Spiel pfeift, sollen hier kurz Grundregeln Anlass zur Disskusion geben.

Direkter Freistoß

Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des Schiedsrichters fahrlässig, rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körpereinsatz begeht:

_ einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten,
_ einem Gegner das Bein stellt oder es versucht,
_ einen Gegner anspringt,
_ einen Gegner rempelt,
_ einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen,
_ einen Gegner stößt,
_ einen Gegner bedrängt.

Dem gegnerischen Team wird ebenfalls ein direkter Freistoß zugesprochen, wenn ein Spieler eines der nachfolgenden drei Vergehen begeht:

_ einen Gegner hält,
_ einen Gegner anspuckt,
_ den Ball absichtlich mit der Hand spielt (gilt nicht für den Torwart im eigenen Strafraum).

Der direkte Freistoß wird an der Stelle ausgeführt, an der sich das Vergehen ereignete.

Euer
Walter Eschweiler, die "Pfeife der Nation"

„Tunnelblick – Das Fanmagazin“ - Ausgabe II/10

Alle guten Dinge sind drei

Ein Unentschieden und eine Niederlage, so lautet nüchtern betrachtet die Statistik für die ersten beiden Spiele der BSG Spielverständnis in der laufenden Saison. Gegen die dritte Mannschaft aus der Gemeinde Michendorf tritt die BSG nun am 18.10. an, um endlich den längst überfälligen ersten Saisonsieg einzufahren. Das dritte Spiel der Saison ist zudem der dritte Anlauf für die Premiere der neuen roten Trikots. Am Rande der Pressekonferenz zur Einführung der neuen Trikots sickerte bereits durch, was viele Fans der Mannschaft bereits lange erwarten. Im Rahmen des Spiels wird die Mannschaft der Presse für ein erstes Mannschaftsfoto im neues Dress zur Verfügung stehen. Bleibt zu hoffen, dass die neue "Furia Roja" in den neuen Farben genau so überzeugt, wie in ihren besten Zeiten in der Saison 2008/2009.

Hinweis des Fanshops: Neben den vorbestellten Trikots gibt es noch Restmengen der der begehrten neuen Trikots. Diese können gegen Erstattung des Unkostenbeitrages erworben werden. Informationen zur Bankverbindung finden sich hier. Bei Zahlungseingang bis Freitag, 15.10. stehen die Trikots zum Spiel am Montag abend bereit. Spätere Zahlungseingänge können nicht berücksichtigt werden. Bestellte und bis 15.10. nicht bezahlte Trikots gehen in den freien Verkauf. Eine Teilnahme an Liga- und Freundschaftsspielen der BSG ist ohne Trikot dann nicht mehr möglich. Nähere Informationen können auch per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefragt werden. 

Frank Jeske