In den Sack greifen

 

Schrottwichteln am BSG-Heiligabend

 

Nur noch wenige Tage bis zur BSG-Weihnachtsparty „Plante 3.0“. Neu im Programm ist die „Überraschung aus dem Sack“, besser bekannt als Schrottwichteln, Ramschwichteln, Gammelwichteln, Horrorwichteln, Ekelwichteln, Fieswichteln, Querwichteln, Schrott-Julklapp, White-Elephant-Julklapp, Greuelklapp.

 

Für die Gelbe Tonne zu schade, für die BSG-Kameraden gut genug: Wer zuhause ausmisten möchte, der kann seinen Staubfänger und Platzwegnehmer zur Weihnachtsüberraschung umfunktionieren. Weihnachten mit den Jungs der BSG ist dieses Jahr also nur möglich, wenn Jeder seinen Schrott verschenkt.

 

 

Das sind Gefühlswelten, die man nur im Kollektiv BSG ausleben kann: Sentimentale Erinnerungen des früheren Besitzers vermischen sich mit der vorfreudigen Erwartung beim Neueigentümer. Nächstenliebe als „Duales System“.

 

Ho, ho, ho.

 

12. BSG-Weihnachtsfeier

Freitag, 13. Dezember 2013, 19 Uhr,

„Plantagenklause“ Babelsberg

 

Leipzigs Allerlei

 

Mike feiert seinen 43.

 

Wir könnten jetzt eine kleine Anekdote über den Online-Kauf von Fußballschuhen erzählen. Aber der Ausgang der Geschichte würde nicht zum positiven Anlass dieser Meldung passen. Also hier nun ein anderer Einstieg.

 

Die besten Fußballer kommen aus Sachsen – oder wachsen auf Bäumen? Ich bekomme es nicht mehr zusammen... Apropos Baum: Frank Baum war Libero bei Lok Leipzig, der Lieblingsmannschaft unseres BSG-Geburtstagskindes. Jahrhundert-Spiele wie gegen Bordeaux im UEFA-Cup ´86 wird Mike nicht mehr genießen können, auch scheint mit Liga vier für Lok Leipzig die Wiederauferstehung vorbei zu sein.

 

Erste Liga, schaut nieder - Lok Leipzig kommt bald wieder:
Bier genießen statt Dosenbrause inhalieren

 

Dafür hat Mike in der Diaspora seinen neuen Verein gefunden, bei dem er Herzenswärme und sportliche Anerkennung findet: die BSG Spielverständnis. Seit gut anderthalb Jahren ist er dabei. Grundsatzdiskussionen in Dialektik gab es keine, Neu-Spieler und Alt-Kader verstehen sich prima – „Motschegiebchen“ und „Plämpe“ kennt auch der Potsdamer, dank Ostsee-Campingurlauben mit Karl-Chemnitzern.

 

Im letzten Spiel der Saison 2012/13 erzielte Mike gegen Wilhelmhorst seinen ersten BigPäc. Gutes Stichwort: Zum hier essen oder mitnehmen? – wer Fastfood bestellt, hört diese Frage ganz zum Schluss. Lieferung oder Dienstleistung: Wer mitnimmt, erspart dem Schachtelwirten den vollen Steuersatz. Wieder was gelernt.

 

Alles Gute zum Geburtstag, Mike!

 

 

Erst Training, dann Strahleninstitut

 

Robert II. (W.) feiert Geburtstag

 

Robert W. mag kleine und große Bälle. Er spielt manchmal Ballonabwehr, schlägt Schupfbälle. Seine Gegner zählen dann nie mehr als zwei: Robert W. ist ein passabler Tischtennisspieler. Einzige Gemeinsamkeit zum anderen sportlichen Hobby ist die Grundfarbe des Spielfelds. Am Beispiel dieser beiden Ballsportarten hier nun ein kleiner Ausflug in die Rechtswissenschaften, die Robert schon einige Trainingstage seiner BSG kosteten. Ruft er beim Fußball nun: „Ich will heute einen Punkt erzielen“ (= Begriff aus dem Tischtennis), Robert jedoch „ein Tor schießen“ meint (= Begriff aus dem Fußball), ihn jetzt auch keiner seiner Mitspieler missversteht und sie diese (an sich ja falsche, wenn auch grob fahrlässige geäußerte) Ankündigung richtig deuten, dann haben wir hier einen klassischen Fall von Falsa demonstratio non nocet.

 

Auf dem Weg zu Ante S.? Fußball- und Tischtennisfan Robert

 

Eigentlich müsste ihn noch eine dritte Sportart interessieren: Der geborene Babelsberger zog im Schlepptau seiner Familie ins beschauliche Schenkenhorst, Ostdeutschlands Motorcross-Hochburg. Zumindest zieht es ihn fußballerisch nicht zurück in die Parallelwelt von Potsdam-Mittelmark, zum Negativrekordhalter der Freizeitliga. Vielmehr bewarb er sich - über Christoph - erfolgreich um eine Aufnahme in den Kader der BSG Spielverständnis.

 

Beide wohnen sie übrigens im Strahleninstitut von Babelsberg. Therapien mittels Resteigenstrahlung des Gebäudes scheint da nicht zu funktionieren. Nein, im Gegenteil: Oder warum sind Robert und Christoph immer wieder verletzt...

 

Heute haben Will Smith und Michael Douglas Geburtstag – und Robert W. wird heute 32: Nur ihm wollen wir herzlich gratulieren.

 

 

Schneller, weiter, älter

 

Oliver feiert Geburtstag

 

42 Jahre alt wird Oliver. Unter den BSG-Spielern gibt es drei, die kennen sich seit vier Jahrzehnten. Den Kindergarten als Ort des ersten Zusammentreffens gibt es nicht mehr: asbestverseucht wurde das Haus nach der Wende nicht mehr als Kita genutzt – die Stadtverwaltung ließ den kontaminierten Bau umfunktionieren, bis zum endgültigen Abriss war hier Potsdams Asylbewerberheim. Die Polytechnische Oberschule „Bruno Baum“, die die Drei anschließend besuchten, ist heute eine Integrationsschule. Ob auch das Gebäude am Brauhausberg ein Asbestproblem hat, ist nicht bekannt.

 

Ruhepuls 42: In allen Sportarten fit – außer Fußball?

 

Höhepunkt gemeinsamer Freizeitaktivitäten – nach dem Sammeln von Zinn- und NVA-Soldaten, Indianerspielen im Michendorfer Forst oder dem pubertären Antanzen reiferer Mitschülerinnen – war 2003 die Gründung der BSG: Das Trio nahm teil am ersten Spiel auf dem Schotterplatz an der Kurfürstenstraße. Zehn Jahre später haben zwei vom „Templiner-Vorstadt-Trio“ ihre Freizeitligakarriere aufgeben müssen. Jetzt gehören sie zu den zahllosen BSG-Versehrten. Oliver zum Beispiel laboriert seit Äonen an intakten Bändern, ohne Aussicht auf Besserung. In seiner aktiven Zeit war er vor allem für seinen weit ausholenden, unermüdlichen Laufstil bekannt – und für seine (gerade in den Anfangsjahren der BSG) frontal-verbalen Beurteilung der Spielqualitäten seiner Mitspieler.

 

Für Trendsportarten scheinen Muskeln, Sehnen, Kondition zu halten. Skaten, Surfen, Beachvolleyball – Oliver bleibt auf der ständigen Suche nach Maximalpuls und der Synthese seiner Neurotransmitter.

 

Alles Gute und bis bald!

 

 

Endlich Weihnachten

 

Geben und Nehmen am 13. Dezember

 

Ausschenken, das können wir ganz gut – Tore und Punkte. Einschenken auch, beim Trainingsabschlussprogramm, unserer montäglichen Bierverkostung („Geld allein macht nicht glücklich – trinkt Bier!“).

 

Nun sollen die BSG-Spieler sich beschenken: Jeder jeden, per Losentscheid. In der Schule nannten wir das „Dschulklapp“ – im vorpubertären Wortschatz der erste Begriff mit Erregungspotenzial. Damals bezahlten die Eltern die Geschenke, mit Spielgroschen aus Aluminium.

 

Mit viel Bier und dickem Weihnachtsengel: BSG-Weihnachtsfeier 2005 bei Ute

 

Dieses Jahr wollen wir diese liebgewonnene Tradition wiederbeleben. Den Lostopf befüllen wir demnächst mit Namenszetteln. Geschenke sollten um die zehn Euro kosten. Wer wen verwöhnen darf, darüber entscheidet später das Los. Fest steht, wo und wann wir diese mannschaftsinterne Selbstbeglückung feiern: In der „Plantagenklause“, wie schon in den beiden Jahren zuvor, 2013 an einem Freitag, den 13. Dezember.

 

Für die Rolle des Weihnachtszottels ist der interne Kandidatenkreis groß, unter den BSG´lern lässt sich bestimmt ein geeigneter Knecht Ruprecht finden. Der darf dann in den Sack greifen, ohne dafür eine Rote Karte zu bekommen.

 

 

BSG-Weihnachtsfeier mit Bescherung

am 13. Dezember, ab 19 Uhr

in der „Plantagenklause“ in Potsdam-Babelsberg

Anmeldungen: demnächst über das Forum